Interfaces & Transitionen | Wandel der Industrie/Arbeit | PhD candidate @ JGU Mainz
Top Facts
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Soziologie der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz
- Arbeitsbereich Mediensoziologie und Gesellschaftstheorie (Univ.-Prof. Dr. Sascha Dickel)
- Aktuelles Projekt:
- inteRKombi (2024-2028): Interfacing Industries, mehr Infos
- Get in touch: bdoubali(at)uni-mainz.de
Was ist los in einer Gesellschaft, die sich digitalisiert?

David Man & Tristan Ferne / Better Images of AI / Trees / CC-BY 4.0
Mit unserer Forschung am Arbeitsbereich widmen wir uns der Frage, wie Kommunikation und Zusammenleben durch digitale Medientechnologien rekonfiguriert wird, welche Folgen dies für den öffentlichen Raum hat und welche neuen sozio-technischen Handlungsoptionen daraus entstehen. Wir leben in einer „mediatisierten Gesellschaft“, das heißt das Handeln und Umgang mit digitalen Medien alles gesellschaftliche Leben durchdringt, manches was wir im Alltag tun ohne Medieneinsatz gar nicht mehr denkbar ist.
Was ist los in einer Gesellschaft, die sich auf diese Weise mediatisiert und digitalisiert? Das wollen wir auf verschiedenen Ebenen herausfinden. Unsere Projekte sind häufig inter- und transdisziplinär aufgestellt.
Wie wandelt sich beispielsweise das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit? Der digitale Strukturwandel öffentlicher Kommunikation bewirkt, dass neue Ansprüche an Wissenschaft herangetragen werden. Welche Chancen und Risiken bieten hier die neuen Dialog- und Partizipationsmöglichkeiten? Wie kann dieser Wandel organisiert werden und von wem?
Auch kulturelle Fragen sind vom digitalen Wandel betroffen. Wie verändern sich die Deutungen und Visionen der Gegenwart und Zukunft? Die Analyse der öffentlichen Kommunikation digitaler Zukünfte ist ein Schlüssel zum Verständnis sozio-kulturellen Wandels. Welche Vorstellungen des Menschseins kommen zum Vorschein, wenn wir in digitalen Spielen unseren Cyborg-Charakter mit immer neuen, übermenschlich-technischen Fähigkeiten austatten können?
Schließlich stellt sich die Frage nach der Zukunft professioneller Arbeit. Im Arbeitskontext werden Interfaces als Medientechnologien intensiv und routinisiert eingesetzt. Besonders relevant scheint hier das Zusammenspiel mit praktischem Experten- und Erfahrungswissen. Wie werden Spezialwissen und Wissenspraktiken sowie digitale Technologien und Datenverarbeitung füreinander verfügbar gemacht? Eine anwendungsbezogene Wendung der Frage lautet: Wie sollten wir das machen?
#Currently



#Current acitivties
- Empirische Forschung: Wie verarbeiten Industrieorganisationen widersprüchliche gesellschaftliche Anforderungen (Resilienz, Innovationsfähigkeit, Nachhaltigkeit, digitale Souveränität, …)? Wie werden hierbei digitale Technologien eingesetzt?
- Letzter Vortrag: September 2025 „,Der Kasten verlangt nach Berührung‘: Interfaces in Transition zwischen Körpern und digitalen Dingen“, im Rahmen des 42. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS): „Transitionen“ in Duisburg, Ad-Hoc-Gruppe: „Zwischen Körpern und Dingen“.
#Currently Learning
- Situationsanalyse (Qualitative Empirische Sozialforschung)
- Design Ethnography / Corporate Ethnography
- Wissenschaftskommunikation
- Technology Assessment / Technikfolgenabschätzung
#Recently
- Abgeschlossene Projekte (Auswahl):
- IN-KNOW (2022-2024):
- BMBF-Verbundprojekt „Interfacing Knowledge“: Entwicklung einer Plattform für die intelligente Bereitstellung von Wissen für den Mittelstand
- Mit unserem Teilprojekt begleiten wir die Anwendungsentwicklung und lernen etwas darüber, wie verschiedene technische Disziplinen Experten- und Spezialwissen und digitale Technologien füreinander verfügbar machen
- Mehr Infos unter https://in-know.de/
- BMBF-Verbundprojekt „Interfacing Knowledge“: Entwicklung einer Plattform für die intelligente Bereitstellung von Wissen für den Mittelstand
- Seminare:
- WiSe 2024725 bis SoSe 2025: Empirisches Projekt (Forschungspraktisches Seminar): „Medienzukünfte“ (M.A. Soziologie)
- IN-KNOW (2022-2024):